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Quelle: Suckert
Liebe=den Verstand aus dem Wege zu räumen...Thomas Niederreuther (*1909), dt. Schriftsteller
Dein Schatten liegt über mir. Du bist da.
Dein Geruch. Dein Lachen. Deine Art die Welt zu sehen. Es schummelt sich in meine Sinne.
Jedes Jahr. Jeden Monat. Jede Sekunde.
Unverständnis macht sich breit. Der Schmerz überwiegt.
Du bist zu Grabe getragen. Und doch fehlt dein Tod.
Dein Bild verblasst. Dein Sein aber nicht.
Mein Blick schweift in die Ferne. Und doch an den Ort der Gemeinsamkeit.
Du fehlst.
Dein Tun. Dein Sein.
Ich war. Ich bin. Ich werde sein. Allein.
Des Gefühls der Normalität beraubt. Die Zeit nach dir.
Im Bewusstsein erfasse ich. Das Uns.
Was gehabt. Was gefühlt. Was geliebt.
Das Glück. Den Fall. Die Verzweiflung. Die daraus kreierte Normalität.
Ich denke uns. Ich denke dich. Ich atme Vergangenheit.
suckert - 20. Mär, 00:41

