Mittwoch, 24. Dezember 2008

Meinung: Gedanken zum 24.12.

Ich wandle über den weißen Schnee, der Berg kommt immer näher, mein Atem ist kurz, die Erinnerungen tiefgründig, mein Herz rast - verständlich. Gestern war der 23. Dezember und das Motto delirium demenz ist erneut neu definiert worden. Der Schweiß dringt aus allen Poren. Die Ski-Tour als Martyrium. Eine Kreuzigung der modernen Art. Das dekadente und alkoholische Dasein steht vor dem Tribunal. Anklage. Nein, nicht Vatermord. Missbrauch eingeführter Waren in flüssiger Form. Es ist Zeit, sich seiner Sünden zu bekennen.
Es war der Pfiff vor 12 Jahren. Diese verfluchte portionierte Flüssigkeit aus Wasser, Hopfen und Malz. Meine Einstiegsdroge. Das kleine verführerische Pfiffchen. Oh ich Adam. Warum erlag ich der Versuchung. Aber, wer ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein werfen.
Jetzt stehe ich vor diesem Christbaum. Welch freudiger Tag. Der Sohn Gottes ist geboren. Wiedereinmal. Und ich sterbe. Wiedereinmal im Dezember.
Der Ratgeber meint: Die Krankheit Alkohol kommt schleichend, und niemand ist vor ihr gefeit. Oh doch. Meine Wenigkeit schon. Denn ich werde nie mehr trinken. Nie mehr. Zumindest bis zur nächsten Weihnachtsfeier. Im nächsten Jahr.

Aktuelle Beiträge

NEUE HOMEPAGE
ICH BIN UMGESIEDELT... Ab sofort erfahren sie alles...
suckert - 20. Okt, 16:17
Buch präsentiert
Die Buchpräsentation von Kommissar Prohaska: "Weltstadt...
suckert - 1. Okt, 19:14
The Day
Heizstrahler sind ausgepackt, Bücher sortiert und Musik...
suckert - 29. Sep, 13:20
On Air
Daniel Suckert zu Gast bei Welle 1 bei Martin Veith...alles...
suckert - 27. Sep, 15:50

Kontakt/Buchen

Daniel Suckert Unterbergerstr. 7B Innsbruck office@danielsuckert.at

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Zufallsbild

DSC_0575

Web Counter-Modul


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren