Meinung: Gedanken zum männlichen Jagdverhalten
Man(n) lauert wie ein Löwe im hohen Savannengras. Falsch. Man(n) lauert in einem überfüllten Lokal, wie eine Löwin im hohen Savannengras. Man(n) ist auf der Jagd. Auf der Jagd nach dem anderen Geschlecht. Sein Beuteschema ist in solchen Situationen immer gleich. Frau muss öffentlich präsentierbar und doch intelligent daneben sein. Frau soll addieren, jedoch nicht dividieren können. Der Anspruch tief wie das Glas Weiswein in welches man(n) seit Stunden blickt. Egal, heute zählt nur das schnelle Abenteuer. Man(n) ist ein Raubtier.
Siehe da – ein passendes Opfer ist gefunden. Das männliche Radar erfasst und analysiert in Windeseile.
Ihre Bewegungen werden sublimiert auf den möglichen Akt im Schlafgemach. Dirty. Perfekt. Ihre Bewegungen animieren. Ein kurzer Adrenalinstoß schießt durch den Körper des Mannes. Die Pupillen erweitern sich. Es ist Zeit.
Der erste Schritt aus der Dunkelheit ist getan. Das männliche Auge ist fokussiert, die Ziele klar definiert. Man(n) findet heute seine Befriedigung. Jetzt. Die Peripherie zerfällt in ihre Einzelteile - verliert an Existenz. Man(n) hat nur noch das tanzende Opfer vor sich. Dirty. Ihre Bewegungen lassen den Puls weiter ansteigen. Hitze durchstreift den Körper. Heute wird Man(n) zur Legende. Ein kurzes Bild erscheint vor dem geistigen Auge: Frau räkelt sich nackt und in voller Extase. Der Schritt wird schneller. Nur noch fünf Meter.
Ein letzter Schluck. Man(n) funktioniert wie eine Maschine. Doch der Gang geprägt von Eleganz und Coolness. Dirty. Noch drei Meter. Ihre Präsenz, ihre Sicherheit wirkt elektrisierend. Jetzt oder nie. Plötzlich Blickkontakt. Man(n) erblickt ein leichtes Grinsen auf ihren Lippen.
Noch zwei Meter. Ihre Sicherheit wirkt auf einmal so erschreckend. So einschüchternd. Was, wenn Frau eine Konversation initiiert? Nur noch 150 Zentimeter. Frau ändert ihre Haltung nicht. Frau scheint nicht zu begreifen. Houston, wir haben ein Problem. Was soll man(n) überhaupt sagen? Achtung, System Überladung. Schweißausbruch. Atem kurz vor Hyperventilation. Nur noch 100 Zentimeter. Muss Man(n) nicht zuerst verbal glänzen, um den großen Clou zu landen?
Nur noch 50 Zentimeter. Herzrasen. Panik pur. Apokalypse droht. Man(n) muss reagieren. Und Man(n) reagiert. Zieht elegant, mit unnachahmbaren Elan an der Frau vorbei. System stabilisiert sich. Zurück nach Hause. Zurück in Sicherheit. Minuten später geht man(n) (sehr) erleichtert aus der Toilette der eigenen vier Wände. Der Tennisarm schmerzt kurz. Im Bett klopft sich der Mann noch einmal auf die Schulter. „Du Tier, heute warst du wieder unschlagbar. Das machen wir nächste Woche wieder. Diesmal mit ansprechen.“
Siehe da – ein passendes Opfer ist gefunden. Das männliche Radar erfasst und analysiert in Windeseile.
Ihre Bewegungen werden sublimiert auf den möglichen Akt im Schlafgemach. Dirty. Perfekt. Ihre Bewegungen animieren. Ein kurzer Adrenalinstoß schießt durch den Körper des Mannes. Die Pupillen erweitern sich. Es ist Zeit.
Der erste Schritt aus der Dunkelheit ist getan. Das männliche Auge ist fokussiert, die Ziele klar definiert. Man(n) findet heute seine Befriedigung. Jetzt. Die Peripherie zerfällt in ihre Einzelteile - verliert an Existenz. Man(n) hat nur noch das tanzende Opfer vor sich. Dirty. Ihre Bewegungen lassen den Puls weiter ansteigen. Hitze durchstreift den Körper. Heute wird Man(n) zur Legende. Ein kurzes Bild erscheint vor dem geistigen Auge: Frau räkelt sich nackt und in voller Extase. Der Schritt wird schneller. Nur noch fünf Meter.
Ein letzter Schluck. Man(n) funktioniert wie eine Maschine. Doch der Gang geprägt von Eleganz und Coolness. Dirty. Noch drei Meter. Ihre Präsenz, ihre Sicherheit wirkt elektrisierend. Jetzt oder nie. Plötzlich Blickkontakt. Man(n) erblickt ein leichtes Grinsen auf ihren Lippen.
Noch zwei Meter. Ihre Sicherheit wirkt auf einmal so erschreckend. So einschüchternd. Was, wenn Frau eine Konversation initiiert? Nur noch 150 Zentimeter. Frau ändert ihre Haltung nicht. Frau scheint nicht zu begreifen. Houston, wir haben ein Problem. Was soll man(n) überhaupt sagen? Achtung, System Überladung. Schweißausbruch. Atem kurz vor Hyperventilation. Nur noch 100 Zentimeter. Muss Man(n) nicht zuerst verbal glänzen, um den großen Clou zu landen?
Nur noch 50 Zentimeter. Herzrasen. Panik pur. Apokalypse droht. Man(n) muss reagieren. Und Man(n) reagiert. Zieht elegant, mit unnachahmbaren Elan an der Frau vorbei. System stabilisiert sich. Zurück nach Hause. Zurück in Sicherheit. Minuten später geht man(n) (sehr) erleichtert aus der Toilette der eigenen vier Wände. Der Tennisarm schmerzt kurz. Im Bett klopft sich der Mann noch einmal auf die Schulter. „Du Tier, heute warst du wieder unschlagbar. Das machen wir nächste Woche wieder. Diesmal mit ansprechen.“
suckert - 29. Dez, 16:24

